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Schnelleren Ladezeiten mobil

von Michael Feike
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Wie Du mit schnelleren Ladezeiten mobil mehr Kunden gewinnst

Die Welt wird immer hektischer, Zeit ist Mangelware. Kein Wunder also, dass die Ladezeiten einer Website ein wichtiger Rankingfaktor für Google sind – besonders seit der Mobile-First-Index gilt. Denn vor allem, wer mobil im Internet unterwegs ist, möchte nicht ewig auf Ladebalken oder munter vor sich hin kreiselnde Symbole starren müssen, sondern die gesuchten Infos möglichst schnell auf dem Display sehen. Warum Du durch langsame Ladegeschwindigkeiten im Mobile Marketing viele potenzielle Kunden verlieren kannst, wie gute Ladezeiten aussehen und was Du dafür tun kannst, erfährst Du hier.

Warum Dich schlechte Ladezeiten viele Kunden kosten

Immer mehr Menschen gehen mobil ins Internet. Damit einher geht die Erwartung, dass die Ergebnisse prompt zu sehen sind, denn wer beim Shoppen oder bei der Arbeit kurz auf dem Smartphone etwas googelt, hat in der Regel nicht viel Zeit. Egal, ob ein Nutzer überprüfen will, ob die Schuhe im Laden wirklich ein Schnäppchen sind, oder ob er wissen will, wann sein Lieblingsrestaurant in Berlin endlich aufmacht – Wartezeiten bei der Internetsuche werden vor allem mobil als besonders lästig empfunden.

So schaden Dir lange Ladezeiten bei Deiner Website gleich zweifach: Auf der einen Seite geben genervte Nutzer schnell auf und springen von Deiner Website ab. Da kannst Du noch so viel Energie, Zeit und Geld in Deine SEO-Maßnahmen, Google-Anzeigen und Social-Media-Aktivitäten investieren – wenn die Nutzer Deine Website zwar anklicken, aber aufgrund langsamer Ladezeiten frustriert wieder verlassen, bevor sie etwas gekauft haben, hast Du gar nichts gewonnen. Auf der anderen Seite straft Google seit dem vor einem Jahr eingeführten Mobile-First-Index langsame Ladezeiten ab, sodass sich das Ranking verschlechtert und noch weniger Besucher auf Deine Internetseite finden. Alles zusammen sorgt jedenfalls dafür, dass Deine Website weniger Conversions erzielt. Bei Onlineshops bedeutet das wiederum auch weniger Umsatz.

Was sind gute Ladezeiten?

Was als gute Ladezeit anzusehen ist, kann nicht allgemeingültig beantwortet werden. Denn wie bereits erwähnt, beeinflusst die Ladezeit einmal die Absprungrate und einmal das Google-Ranking. Wie schnell Nutzer von einer Website abspringen, hängt vor allem mit ihrer Suchintention zusammen. Wer schnell nach Öffnungszeiten oder einer Adresse googelt, erwartet die Antwort schneller als jemand, der auf der Suche nach einem Artikel über ein inhaltsschweres Thema oder Bilder von Traumstränden ist. Um bei Google gut zu ranken, muss Deine Website hingegen einfach schneller laden als die Websites Deiner Keyword-Konkurrenz.

So kannst Du Deine Website schneller machen

Es gibt verschiedene Stellschrauben, an denen Du auch ohne große Programmierkenntnisse drehen kannst, um die Ladezeiten Deiner Website Stück für Stück zu verbessern. Die einfachsten Methoden werden nachfolgend kurz vorgestellt:

  • Komprimiere Deine Bilddateien: Vor allem das Laden von Bildern dauert oft sehr lange. Deshalb solltest Du zur Verbesserung der Page Speed zunächst bei der Bildgröße ansetzen. Für mobile Websites sollte die Bildgröße zwischen 50 und 100 Kilobyte pro Bild liegen. Dabei kann man die Bildgröße oft einfach mit entsprechenden Plugins verkleinern. Bedenke auch: Viele Fotos machen die Website vielleicht schön, aber eben auch besonders langsam.
  • Richte browserseitiges und serverseitiges Caches ein: Wird eine Seite geöffnet, kann sie im Cache gespeichert werden. Bei serverseitigem Caching werden nicht bei jedem Seitenaufruf alle dynamischen Inhalte erneut aus der Datenbank geladen, sondern als HTML-Seite angezeigt. Beim browserseitigen Cache fügt ein Plugin automatisch notwendige Befehle in die htaccess-Datei ein, um den Browser anzuweisen, CSS-Dateien, Scripte und Bilder nicht immer neu vom Server zu laden, sondern sie zwischenzuspeichern. Die Caching-Aktivierung kann also bei einem wiederholten Aufruf der Website die Ladezeiten stark verkürzen.
  • Binde Videos über externe Plattformen ein: Google und die Nutzer lieben Videos. Allerdings verlangsamen sie die Ladezeiten einer Website oft extrem. Um das zu verhindern, solltest Du Deine Videos auf YouTube oder Vimeo hochladen und nur den Link in Deine Seite einbinden.
  • Miste unnötige Plugins aus: Bei Content-Management-Systemen (CMS) gibt es heutzutage viele interessante Plugins. Doch so toll ihre Effekte oft sind: Viele Plugins verlangsamen die Ladegeschwindigkeit. Also solltest Du nur Plugins behalten, die Du auch wirklich nutzt, und alle anderen deinstallieren.
  • Wechsle zu einem besseren Server: Viele Websites werden heute auf preisgünstigen Shared-Hosting-Plattformen gehostet, wobei sich hundert und mehr Websites den Server teilen müssen, was die Ladezeiten durchaus negativ beeinflussen kann. Je nach Umfang Deiner Website kann sich ein Wechsel zu einem leistungsstarken Managed Hosting Tarif oder einem vServer durchaus lohnen.

Fazit: Sekunde für Sekunde zu mehr Kunden

Damit eine Website viele Kunden gewinnt, sollte sie möglichst kurze Ladezeiten aufweisen. Denn gerade im mobilen Internet erwarten die Nutzer einen schnellen Seitenaufbau. Laden Websites zu langsam, springen die Interessenten schnell wieder ab. Zudem belohnt Google schnelle Websites mit einem besseren Ranking. Um die Ladezeiten Deiner Website zu verbessern, kannst Du an verschiedenen einfachen Stellschrauben drehen, wie Bilddaten komprimieren, Caches einrichten, Videos auslagern, unnötige Plugins löschen und zu einem besseren Server wechseln. Mit wenig Aufwand kannst Du so schnellere Ladezeiten und damit ein besseres Ranking, niedrigere Absprungraten und eine bessere Conversion erzielen.

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