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Linkbuilding: Schneller Backlinks generieren für ein besseres Ranking

von Michael Feike
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Für mehr Sichtbarkeit im Internet, muss Dein Unternehmen möglichst auf Seite eins der Google-Suchergebnislisten zu sehen sein. Denn nur wenige Nutzer blättern bei ihrer Suche über die erste Seite hinaus. Um möglichst weit oben in den Suchergebnissen platziert zu werden, kannst Du verschiedene Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) ergreifen. Eine wichtige Maßnahme ist das Linkbuilding. Erfahre hier, was das genau ist und wie Du den Linkbuilding-Prozess unterstützen kannst.

Was ist Linkbuilding?

Googles Algorithmus zieht unterschiedliche Kriterien heran, um zu entscheiden, welche Website bei einer Suchanfrage unter den ersten Tipps gelistet wird. Denn der Nutzer soll möglichst passende und hochwertige Ergebnisse zu seiner Suchanfrage erhalten, die genau seiner Suchintention entspricht. Ein wichtiger Rankingfaktor sind dabei nach wie vor hochwertige Backlinks, die von anderen thematisch passenden Websites auf Deine Website verlinken. Denn Google bewertet diese Links als Vertrauensbeweis, so als würde der Backlink sagen: „Hey Leute, hier ist eine tolle Seite für euch, die euch einen Mehrwert bietet“. Backlinks werden demnach als Empfehlung eingestuft und werden deshalb von Google als besonders positiv bewertet. Denn je mehr eine Website empfohlen wird, desto besser wird sie aus Googles Sicht auch sein. Dabei gilt außerdem, dass vor allem Links von vertrauenswürdigen Websites besonders wertvoll sind.

Dass Backlinks oft höher bewertet werden als Inhalte kannst Du alleine daran sehen, dass bei manchen Keywords auf den vordersten Plätzen manchmal Seiten erscheinen, die gar keinen hochwertigen Content bieten. Also müssen diese Seiten mit anderen Faktoren punkten, vermutlich unter anderem mit vielen Backlinks. Um bei heiß umkämpften Keywords auf den ersten Plätzen mitzuspielen, können Backlinks also erfolgsentscheidend sein.

Natürlich kannst Du eine fantastische Website mit tollen Inhalten aufbauen und darauf warten, dass möglichst viele Menschen von selbst darauf aufmerksam werden und Deine Website verlinken. Und tatsächlich ist der Aufbau von hochwertigem Content nach wie vor die beste Strategie, um langfristig immer wieder wertvolle Backlinks zu erhalten. Auf der anderen Seite kann dieser Prozess aber auch unterstützt werden, was dann Linkbuilding, also Linkaufbau, genannt wird. Dabei gehört das Linkbulding zu den Methoden der Off-Page-Suchmaschinenoptimierung, da es außerhalb der eigenen Website stattfindet.

Welche Maßnahmen für den aktiven Linkaufbau gibt es?

Da die Verlinkung von außen aber natürlich immer von Dritten abhängt, kannst Du zwar als Maßnahme der Suchmaschinenoptimierung nicht selbst Linkbuilding betreiben, aber Du kannst versuchen, den Aufbau Deines Linkprofil positiv zu beeinflussen. Nachfolgend zählen wir Dir ein paar Möglichkeiten auf, wie Du das Linkbuilding aktiv unterstützen kannst. Bedenke dabei, dass Du kontinuierlich an Deinem Linkprofil arbeiten solltest, um Dich gegen die Konkurrenz durchsetzen zu können.

„Teile mich!“ – Ergänze Deinen Content mit Call-to-Actions!

Damit Deine Website möglichst oft verlinkt wird, solltest Du nicht nur auf wertige Inhalte achten, die gerne weiterempfohlen werden, sondern Du solltest möglichst auch zum Verlinken auffordern. Ob persönliche Aufforderung oder Social-Sharing-Buttons – erinnere Deine Leser mit Call-to-Actions daran, dass sie Deine Inhalte weiterempfehlen können. Klingt banal, ist aber als SEO-Maßnahme sehr effektiv.

„Hier bin ich!“ – Veröffentlichen Gast-Artikel auf themenrelevanten Blogs!

Wer einen Gastartikel für ein Blog oder ein Online-Magazin schreibt, darf darin in der Regel seine eigene Website verlinken. Das ist eine gute Möglichkeit, auf Deine Website aufmerksam zu machen. Denn wenn Du Dir für Deinen Gastartikel einen Blog oder ein Portal suchst, das thematisch gut passt und nicht als direkte Konkurrenz gesehen werden muss, wird der Websiteinhaber der anderen Seite bestimmt nicht Nein sagen, denn er profitiert von einem kostenlosen Artikel für seine Leser – und Du entsprechend von einem passenden Backlink.

„Vergiss mich nicht!“ – Betreibe Beziehungspflege zu Influencern & Co.!

In der Regel weiß man, welche Influencer oder Websites für die eigene Branche von großer Bedeutung sind oder findet es schnell heraus. Sinnvoll ist es, wenn Du hier, zum Beispiel durch Gastartikel oder gegenseitige Interviews, gute Beziehungen aufbaust. Denn wenn Dich der Influencer, Blogger bzw. Online-Redakteur gut kennt und Dich vielleicht als Experten im eigenen Bereich wahrnimmt, wird er Deine Artikel eher verlinken, als wenn er sich kaum an Dich erinnert, weil euer letzter Kontakt ewig her ist. Um Deinen Content aufzuwerten, kannst Du natürlich auch andere Experten um Interviews oder Gastartikel bitten.

„Hast Du schon gehört?“ – Nutze die Reichweite der Social-Media-Kanäle!

Bei den Backlinks geht es Google nicht nur um die Quantität, sondern auch um die Qualität und da spielt auch die Aktualität eine Rolle. Viele Jahre alte statische Backlinks sind fürs Ranking weniger wertvoll als frische Social Shares, die der verlinkten Seite einen aktuellen Mehrwert bescheinigen. Der Vorteil von Social Media ist, dass das Teilen einfach mit dazugehört und oft schon automatisch von den Nutzern vorgenommen wird. Verbreitest Du Deine Artikel also auch über Social Media, wird sich das für Dein Linkbuilding auszahlen.

Keinen Linktausch und Linkkauf fürs Linkbuilding nutzen

Wenn es nur um Backlinks geht, könnte man ja auf die Idee kommen, mit anderen Websitebetreibern einfach zu mauscheln und so als schnelle SEO-Maßnahme künstlichen Linkaufbau zu betreiben. Dafür gibt es zwei Methoden:

  • Linkkauf: Beim Linkkauf bezahlt man andere Websitebetreiber dafür, Backlinks auf die eigene Seite zu setzen.
  • Linktausch: Beim Linktausch vereinbaren zwei Websitebetreiber, ihre Seiten gegenseitig zu verlinken.

Allerdings verbieten die Google-Richtlinien den käuflichen Erwerb von Backlinks und auch den manipulativen Linktausch, da natürlich echte Empfehlungen mehr Aussagekraft haben. Dabei ist der Algorithmus von Google heute schon so ausgereift, dass er ein natürliches Linkprofil, das durch ehrlich verdiente Backlinks nach und nach erworben wurde, von künstlich aufgebauten Linkprofilen gut unterscheiden kann. Entdeckt Google einen künstlichen Backlinkaufbau durch Linkkauf oder Linktausch, wird die Seite in der Regel abgestraft und fällt im Ranking ab.

Fazit: Aktivität im Netz hilft beim Linkaufbau!

Viele hochwertige Backlinks von themenrelevanten Seiten zur eigenen Website sind ein wichtiger Rankingfaktor. Denn Backlinks werden von Google wie eine Empfehlung gewertet. Um den natürlichen Linkaufbau als SEO-Maßnahme aktiv zu unterstützen, kannst Du Deinen Content mit Call-to-Actions versehen, Gast-Artikel auf themenrelevanten Blogs unterbringen, aktive Beziehungspflege zu Influencern & Co. betreiben und die Reichweite Deiner Social-Media-Kanäle nutzen. Von manipulativem Linkkauf oder Linktausch solltest Du hingegen Abstand nehmen, weil Google künstliche Linkprofile meistens erkennt und diesen Manipulationsversuch mit einem schlechteren Ranking bestrafen kann.

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