Home Online-Marketing Wie Du vom Digital-Index 2018/2019 für Dein Onlinemarketing profitieren kannst

Wie Du vom Digital-Index 2018/2019 für Dein Onlinemarketing profitieren kannst

von Michael Feike
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Am 22. Januar stellte die Initiative D21 die Ergebnisse ihrer neuen Studie „Digital-Index 2018/2019 – Jährliches Lagebild zur Digitalen Gesellschaft“ vor. Ziel der Studie, die jedes Jahr von Kantar TNS durchgeführt wird, ist es, den Digitalisierungsgrad in Deutschland zu ermitteln. Wenn Du wissen willst, wohin der Weg uns führt, aber keine Lust hat, die 60-seitige Studie komplett durchzulesen, findest Du in diesem Artikel eine Übersicht, wie Du die Ergebnisse für Dein Onlinemarketing nutzen kannst.

Digitalisierung ist inzwischen wichtiger Teil der Gesellschaft

In der Studie wird der mittlere Indexwert bei der Digitalisierung auf 55 Punkte festgelegt. Bei einer Skala von 0 bis 100 Punkten bedeutet dies, dass die Digitalisierung schon lange kein Randphänomen mehr ist. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Indexwert um 2 Punkte gestiegen, ein anhaltender Trend also, der auf Steigerungen beim Zugang (plus 6 Punkte) und bei der Kompetenz (plus 2 Punkte) zurückzuführen ist. Auch wenn das Nutzungsverhalten um einen Punkt abnimmt, bleibt die Offenheit gegenüber digitalen Themen gleichbleibend hoch.

Nutzungszahlen steigen – besonders mobil

Die Internetnutzung in Deutschland liegt inzwischen bei 84 % und hat damit um 3 Prozentpunkte zugenommen, das mobile Internet wird von 68 % genutzt, was einer Steigerung um 4 Prozentpunkte entspricht. Dabei nimmt die mobile Internetnutzung immer weiter zu, vor allem bei der älteren Generation. Obwohl die älteren Jahrgänge bei der digitalen Nutzung aufholen, liegen jüngere Zielgruppen weiterhin deutlich vorn.

Internetnutzung 2018 in Deutschland nach Altersgruppen:

  • 14–19 Jahre: 98 %
  • 20–29 Jahre: 99 %
  • 30–39 Jahre: 98 %
  • 40–49 Jahre: 97 %
  • 50–59 Jahre: 91 %
  • 60–69 Jahre: 79 %
  • 70+ Jahre: 45 %

Für Dein Onlinemarketing wichtig: 75 % suchen in Suchmaschinen nach Inhalten und Informationen, 38 % nutzen Onlineshopping und kaufen Waren im Internet und 23 % bestellen sogar Dienstleistungen online (z. B. Lieferservice, Carsharing, Handwerker). Das spricht z. B. dafür, sich noch mehr in Sachen Suchmaschinenmarketing zu engagieren.

Soziale Medien werden unterschiedlich stark genutzt

Bei den Sozialen Medien steht WhatsApp am höchsten im Kurs. Insgesamt 58 % der Gesamtbevölkerung nutzen den Messenger, dabei wird er sogar von 20 % der Über-65-Jährigen genutzt. Es folgen Facebook mit 41 % der deutschen Bevölkerung, YouTube mit 35 %, Instagram mit 13 % und Twitter mit 8 %. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Prozentzahlen nach Altersklasse deutlich variieren, sodass Du für die Planung von Onlinemarketing-Maßnahmen genau hinschauen solltest, welche Kanäle für die anvisierte Zielgruppe am besten geeignet sind.

Datenschutz und Digitalisierung werden gemischt bewertet

Durch die DSVGO fühlen sich rund 33 % der deutschen Bevölkerung sicherer im Internet, wobei nur 20 % sich bezüglich der neuen Datenschutzgesetze gut informiert fühlen. Etwa 40 % der Berufstätigen sieht die Digitalisierung als Chance, während weitere 40 % sie eher einen Anpassungsdruck spüren. Jeder Zweite möchte seine digitalen Kompetenzen gerne ausbauen. Den Nutzer Sicherheit zu vermitteln, bleibt also ein wichtiger Aspekt, wenn Du Deine Website gestaltest.

Weitere Ergebnisse für gezieltes Onlinemarketing

Weitere Ergebnisse der Studie beschäftigen sich mit der (mobilen) Internetnutzung nach anderen soziodemografischen Daten (Geschlecht, Einwohnerzahl, Bildungsgrad, Beschäftigung, Haushaltsgröße, Wohnortgröße) oder bezogen auf die Bundesländer, mit der Art der genutzten Geräte und vielen anderen Aspekten der Digitalisierung in Deutschland. Je nach Zielgruppe kann eine genaue Betrachtung der einzelnen Daten für Dich also sehr sinnvoll sein. Die komplette Studie mit allen Ergebnissen kannst Du Dir hier (pdf) herunterladen.

Fazit

Wer sich mit der aktuellen Studie zur Digitalisierung in Deutschland beschäftigt, sieht die großen Potenziale, die auch in Zukunft im Onlinemarketing liegen. Denn die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Um mobile Internetnutzung und entsprechend optimierte Websites und Anwendungen kommst Du dabei nicht mehr herum. Vor allem beim Social Media Marketing kann die Studie hilfreich sein, denn sie zeigt beispielsweise auf, welche Altersklassen sich auf welcher Plattform bevorzugt tummeln, sodass Du Deine Inhalte passend zur Zielgruppe im richtigen Kanal ausspielen kannst. Insgesamt kannst Du die Ergebnisse der Studie also sehr gut nutzen, um Deine Onlinemarketing-Aktivitäten noch gezielter zu planen.

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