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Videos ans Mobile Marketing anpassen

von Michael Feike
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Videos werden inzwischen von vielen Unternehmen im Onlinemarketing genutzt. Und das ist auch richtig so, denn die Nachfrage nach Videos steigt kontinuierlich an, da auf mobilen Endgeräten Videos leichter und bequemer zu konsumieren sind als lange Texte. Unternehmen können also auch in Zukunft gut auf Video-Content setzen, um ihre Zielgruppen zu erreichen und der Konkurrenz voraus zu sein. Dabei müssen aber nicht nur die Inhalte der Videos stimmen, sondern die Videos sollten auch technisch an den wachsenden mobilen Konsum angepasst werden. Die wichtigsten Trends für Videos im Mobile Marketing werden nachfolgend vorgestellt.

Vertikaler Videos besser für mobile Endgeräte

Wie wir es vom Fernsehen oder Kino kennen, waren Videos bisher meistens horizontal im Querformat ausgerichtet. Doch da die Nutzung von Smartphones ansteigt und Mobile Marketing immer mehr an Wichtigkeit gewinnt, kommt dem Hochformat eine steigende Bedeutung zu. Dabei hat das Hochformat im Mobile Marketing folgende Vorteile:

  • Videos im 4:5-Format nutzen einen größeren Anteil des Smartphone-Bildschirms
  • Vertikale Videos lassen weniger Raum für Ablenkung auf dem mobilen Bildschirm

Gerade für Instagram oder Facebook bietet sich das vertikale Format besonders an. Aber sogar YouTube hat die Zeichen der Zeit erkannt und mit einem Update des Players dafür gesorgt, dass jetzt auch vertikale Anzeigenformate möglich sind. Der Player passt sich automatisch an, indem es das Seitenverhältnis des Videos an die Bildschirmgröße anpasst. Kurzum: Markenvideos im Hochformat sind der wichtigste Trend, wenn man seine Videos aufs Mobile Marketing ausrichten will.

Videos an Social-Media-Kanäle anpassen

Auf lange Videos zu setzen, ist gerade bei Social-Media-Kanälen heikel. Denn die Aufmerksamkeitsspanne der User liegt nur zwischen 3–30 Sekunden. Dabei sind vor allem die ersten Sekunden entscheidend, ob das Video überhaupt zu Ende geguckt oder weggeklickt wird. In den ersten Sekunden bereits zu fesseln, ist damit besonders wichtig. Auch das Markenlogo sollte bereits am Anfang des Videos erscheinen, um sich auch bei Konsumenten einzuprägen, die nicht das ganze Video ansehen. Storytelling mit der Pointe erst ganz am Schluss kann demnach ein Risiko sein, wenn nicht auch der Anfang des Videos stimmt.

Die Länge der Videos, die ein User erwartet, ist dabei je nach Social-Media-Kanal noch mal unterschiedlich. Bei Facebook, Snapchat oder Instagram funktionieren beispielsweise eher kurze Einblicke ins Unternehmen, während es auf YouTube oder Instagram TV (IGTV) durchaus auch längere Videos sein dürfen. Die Videos in ihrer Länge an die jeweilige Plattform anzupassen hat den Vorteil, dass die Konsumenten den Unternehmen viel eher auf mehreren Kanälen folgen, da die Inhalte als unterschiedlich wahrgenommen werden. Eine einfache Möglichkeit ist zum Beispiel, ein Marken-Video auf YouTube komplett abzuspielen, während es für Instagram in kleinere Sequenzen geschnitten wird, die ganz nach Lust und Laune konsumiert werden können.

Interaktivität für zusätzlichen Push

Bei Facebook wird vor allem solcher Content priorisiert, der  viele Likes und Kommentare erhalten hat. Deshalb sollten Videos Interaktionen mit den Konsumenten fördern. In Blogposts ist es schon länger üblich, gegen Ende eine Frage zu stellen, um zu einem Kommentar anzuregen, wie z. B. „Wie siehst Du die Zukunft des Mobile Marketing?“. Aber auch in Marken-Videos können am Ende durchaus Fragen an den Nutzer gestellt werden. So können die Konsumenten indirekt aufgefordert werden, ihre Träume, Ideen oder Wünsche über Kommentare mit anderen zu teilen. Wichtig ist, dass dies bei Facebook-Videos wirklich nur indirekt geschieht! Die Nutzer dürfen nicht direkt aufgefordert werden, einen positiven Kommentar oder ein Like zu hinterlassen, denn das kann von Facebook als „Engagement Bait“ angesehen und negativ bewertet werden. Eher sollte der Konsument durch eine allgemeine Frage inspiriert werden, von selbst einen Kommentar zu hinterlassen oder ein Like zu vergeben. Dabei ist etwas Fingerspitzengefühlt gefragt, was sich letztendlich aber auszahlt.

Fazit: Den mobilen Nutzer im Blick haben

Auch Videos müssen mit der Zeit gehen, um die Konsumenten auch in Zukunft gut zu erreichen. Dabei steht immer das Nutzerverhalten im Mittelpunkt, das sich durch das zunehmende mobile Surfen verändert hat. Den mobilen Nutzer immer mehr im Blick zu haben, wenn man ein Marken-Video produziert, sollte deshalb oberste Priorität haben, egal ob es um das Format des Videos, die Länge und den Aufbau oder die Interaktivität geht.

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