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Google Ads: Teure Fehler vermeiden

von Michael Feike
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Früher Google Adwords, heute Google Ads – das System dahinter ist ähnlich geblieben. Bei Google Ads handelt es sich um kostenpflichtige Werbeanzeigen, die über und unter den organischen Suchergebnissen in den Google-Ergebnislisten auftauchen, wenn das festgelegte Keyword eingegeben wird. Zwar sind die bezahlten Ads mit einem grünen Hinweis „Anzeige“ gekennzeichnet, sorgen aber aufgrund der prominenten Platzierung in den SERPs trotzdem oft für viele Klicks. Eine tolle Sache – wären da nicht die Kosten, die je nach Beliebtheit eines Keywords sehr hoch sein können. Welche Fehler Du bei Deinen Google-Werbeanzeigen vermeiden solltest, damit sie sich für Dich auszahlen und Du unnötige Kosten sparst, verraten wir Dir in diesem Artikel.

Mit wenig Budget das Beste herausholen

Google hat die Funktionen und Automatisierungsmöglichkeiten von Google Ads in den letzten Jahren deutlich verbessert. Wo früher noch externe Expertenhilfe vonnöten war, können Unternehmen ihre Anzeigen jetzt gut auch selbst schalten. Dabei gibt es allerdings einige Punkte zu beachten, damit sich die Anzeigen auch wirklich lohnen und Du am Ende nicht draufzahlst.

1. Packe nicht zu viele Themen in eine Anzeigengruppe

Bei Google Ads werden Werbeanzeigen immer pro Anzeigengruppe geschaltet. Darum sollte wirklich jedes Keyword in einer Anzeigengruppe genau zu den Anzeigen und der verknüpften Landingpage passen. Passt die ausgespielte Anzeige gar nicht richtig zum eingegebenen Suchwort, wird seltener auf die Anzeige geklickt und wird dennoch raufgeklickt, kommt es aufgrund der nicht exakt passenden Landingpage oft nicht zu den gewünschten Conversions.

2. Verzichte anfangs auf die Option „weitgehend passende Keywords“

Es ist natürlich schön einfach, die Google-Ads-Option „weitgehend passende Keywords“ rund um Dein Hauptkeyword mit in die Anzeigengruppe aufzunehmen. Damit verwässerst Du aber Deine Zielgruppe und weder Anzeige noch Landingpage können exakt angepasst werden. Entweder werden die Anzeigen also gar nicht angeklickt oder auch hier wird die Landingpage häufig ohne Conversions verlassen – Klickkosten sind aber dennoch angefallen. Verwende die Option „weitgehend passenden Keywords“ erst dann, wenn Du Dich mit Ads gut auskennst und genau weißt, wie diese Funktion handzuhaben ist.

3. Bleibe immer am Ball und achte auf die CPCs

Je nach gewünschter Anzeigenposition kann das Kosten-Umsatz-Verhältnis stark variieren. So kann ein Gebot auf Platz 2 trotz deutlich höherer Kosten letztendlich zu viel mehr Klicks, Conversions und Umsatz führen, sodass sich die Klickkosten schnell amortisiert haben. Immer nur auf das günstigste Pferd zu setzen, führt selten zum Sieg. Bei schlechten Conversions auf schlechteren Positionen solltest Du bei überschaubaren Kampagnen kurzzeitig auch mal Top-Positionen testen.

4. Optimiere Deine Keywords und Anzeigen von Zeit zu Zeit

Die Welt ist im ständigen Wandel. Das gilt auch für Google Ads, den Markt, Deine Konkurrenz und Deine Zielgruppe. Immer wieder die gleichen Anzeigen zu schalten, ist deshalb keine gute Idee. Damit sich Google Ads lohnt, musst Du Deine Kampagnen und die Konkurrenz ständig im Blick behalten. Welche Trends bewegen Deine Zielgruppe? Wo investiert Deine Konkurrenz? Selbst kleine Kampagnen mit geringem Budget sollten regelmäßig auf ihre Tauglichkeit überprüft werden. Denn viel raugeschmissenes kleines Budget summiert sich über die Zeit, wenn die Anzeigen keinen Gewinn abwerfen.

Fazit: Google Ads sind kein Selbstläufer

Google Ads sind einerseits schon lange kein Hexenwerk mehr. Wenn Du nicht gerade auf heiß umkämpften Märkten wie Damenmode oder Schuhe unterwegs bist, kannst Du mit bezahlten Google-Werbeanzeigen, die prominent in den Suchergebnislisten platziert werden, viel Traffic generieren, ohne Deinen Geldbeutel zu überlasten. Andererseits sind Google Ads auch kein Selbstläufer und erfordern regelmäßig Deine Aufmerksamkeit.

Um Kosten zu sparen, solltest Du nicht zu viele Themen in eine Anzeigengruppe packen und auf die Option „weitgehend passende Keywords“ verzichten, denn nur dann kannst Du die Anzeige und die Landingpage genau auf die anvisierte Zielgruppe anpassen, sodass es letztendlich nicht nur zu Klicks, sondern auch zu Conversions kommt. Zudem solltest Du nicht immer nur auf schlechtere Positionen bieten, auch wenn diese günstiger sind. Erhältst Du hier nur wenige Klicks, ist das trotzdem rausgeworfenes Geld. Für höhere Positionen mehr zu investieren, kann sich unter Umständen auszahlen. Eine Optimierung Deiner Anzeigen und Landingpages von Zeit zu Zeit ist dabei schon fast eine Selbstverständlichkeit, um das Beste aus Deinen Google Ads herauszuholen.

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