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Shoppable Pins – neues Pinterest-Feature für bessere Shoppingerlebnis

von Michael Feike
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Die Social-Media-Plattform Pinterest, bei der User eigene Bilder mit Notizen an ihre virtuellen Pinnwände heften können, hat inzwischen weit über 200.000 User und die Nutzerzahlen wachsen stetig. Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass sich Werbung bei Pinterest auszahlen kann und schalten dort ihre Werbeanzeigen. Mit einem neuen Empfehlungsbereich macht sich Pinterest jetzt für Shopwerbung noch interessanter – bisher nur in den USA, bald aber auch in Deutschland.

Mit Shoppable Pins mit wenigen Klicks zum Kauf

Pinterest sieht sich als Style-Berater seiner Nutzer. Laut einem aktuellen Blogpost von Pinterest (https://newsroom.pinterest.com/en/post/new-ways-to-shop-with-pinterest-0) soll jetzt das Shoppingerlebnis noch verstärkt werden. In einem neuen Empfehlungsbereich, der bald auch in Deutschland verfügbar sein soll, gibt die Plattform individuelle Einkaufsempfehlungen mithilfe von sogenannten Shoppable Pins, die genau zu den Suchanfragen und Interessen des Users passen. Wird draufgeklickt, entdeckt der User einen Shoppable Feed, in dem ihm Angebote in einem ähnlichen Stil angezeigt werden. Hier nutzt Pinterest den Vorteil seines auf Visualität ausgerichteten Kanals noch gezielter aus: Man sieht etwas, das einem gefällt, möchte so etwas auch haben, weiß vielleicht aber nicht, wie es heißt. Die neuen Shoppable Pins machen es möglich, einen entsprechenden Artikel zu finden – und zu kaufen. Der Clou: Bei Shoppable Pins ist die Ware auf jeden Fall im verlinkten Shop verfügbar und die Pins leiten den User direkt zum betreffenden Shop weiter, sodass einem Kauf in wenigen Klicks nichts mehr im Wege steht. Pinterest möchte den User also nicht mehr nur inspirieren, sondern ihm gleichzeitig die Möglichkeit geben, das gezeigte Produkt oder eine ähnliche Variante direkt zu kaufen. Dazu werden laut Pinterest derzeit Hunderte Millionen von Pins mit aktuellen Preisen und Infos zur Verfügbarkeit versehen.

Impulskäufe anregen: „Das will ich auch haben!“

Das Userverhalten auf Pinterest ist von Inspiration geprägt. Die neuen Shoppable Pins nutzen das aus, indem sie die User mit dem praktischen neuen Shortcut zu Spontankäufen anregen. Für Shopbetreiber wird  Pinterest damit fürs Social-Media-Marketing noch interessanter. Denn vom Impuls „Das will ich auch haben!“ über den Klick auf den Shoppable Pin bis zum Warenkorb und zum Kauf verstreichen nur wenige Sekunden. Pinterest spricht davon, dass sich in der Testphase die Klicks auf Shoppingseiten um 40 % erhöht haben. Das lässt auf ein großes Plus an Umsatz hoffen. Zwar ist der neue Empfehlungsbereich vorerst nur in den USA verfügbar, wird aber in absehbarer Zeit auch in Deutschland zum Shoppen anregen können.

Fazit: Pinterest im Auge behalten

Pinterest verfügt heute schon über fast eine Viertelmillion User, die alle potenzielle Kunden sein können. Mit den neuen Shoppable Pins werden den Usern individuelle Empfehlungen gegeben mit Links zu vorrätigen Artikeln, die dem gezeigten Produkt ähnlich sind. Der Weg von der Inspiration bis zum Kauf wird dadurch noch mal deutlich abgekürzt. Die neuen Shoppable Pins werden demnächst auch in Deutschland verfügbar sein. In diesem Sinne sollte Pinterest von aufstrebenden Shopbetreibern unbedingt im Auge behalten werden.

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