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Google: Responsive Webdesign ist die beste Wahl für Mobile First!

von Michael Feike
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Immer mehr Menschen gehen mit Smartphone und Tablet ins Internet. So finden inzwischen auch die meisten Google-Suchen mobil statt. Dieser Entwicklung hat Google bereits 2018 mit dem Mobile First Index Rechnung getragen. Seit der Einführung des Mobile First Indexes sind viele Websitebetreiber von Berlin bis Köln und von Hamburg bis München unsicher, was das für die Zukunft bedeutet und was sie jetzt tun müssen. Erfahre in diesem Beitrag, wohin die mobile SEO-Reise geht und was Google aktuell für Empfehlungen zum Mobile First Index gibt.

Was ist der Mobile First Index?

Dass das mobile Internet immer wichtiger wird, hat sich inzwischen bei den meisten Websitebetreibern rumgesprochen und auch der Begriff Mobile First Index ist seit einiger Zeit in aller Munde. Doch was bedeutet das genau? Bis vor rund einem Jahr wurde von Google bei Suchanfragen die Desktop-Version einer Website als Referenz benutzt, um das Ranking für die Websites festzulegen. Mit dem Mobile First Index hat sich das geändert. Denn nun wird getreu dem Mobile-First-Prinzip die mobile Version für die Bewertung einer Website herangezogen, um das Nutzererlebnis für den Großteil der Google-Nutzer – eben die Nutzer mobiler Endgeräte – zu steigern. Durch den Mobile First Index soll einfach verhindert werden, dass Inhalte der Desktop-Version, wie Fotos oder Videos, auf dem Smartphone nicht richtig dargestellt werden, sodass der Nutzer enttäuscht wird. Wer beim Ranking vorne mitspielen will, muss demnach heute eine mobile Website haben.

Mit welchen Maßnahmen wird eine Website mobil?

Um eine Website mobil fit zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

1. Mobile und Desktop-Version mit verschiedenen URLs

Viele Unternehmen, die bereits eine Desktop-First-Seite hatten, haben sich für diese Variante entschieden. Dabei wird neben der Desktop-Version der Homepage eine spezielle mobile Seite programmiert. Dabei ist diese mobile Website meistens unter der URL m.domain.de zu finden. Viele Unternehmen sahen auch einen Vorteil darin, die Versionen jeweils genau an die gewünschten Endgeräte anpassen zu können. Dafür wurden die Nachteile, wie der erhöhte Aufwand für die Implementierung, die Pflege für zwei Seiten und das Crawlen durch den Google-Bot, in Kauf genommen.

2. Dynamic Serving

Einige Unternehmen nutzten auch die Möglichkeit, die mobile Version dynamisch bereitzustellen. Beim sogenannten Dynamic Serving werden unterschiedliche Quellcodevarianten für die verschiedene Ansichten – Desktop oder mobil – genutzt. Die Website identifiziert dabei das genutzte Endgerät und passt die Inhalte entsprechend an. Zwar gilt auch hier, dass diese Form einen besonders hohen technischen Aufwand zu verzeichnen hat, allerdings gibt es wenigsten nur eine URL.

3. Responsive Webdesign

Eine besonders beliebte Möglichkeit ist das sogenannte Responsive Webdesign, bei dem sich durch eine Anpassung über CSS-Regeln die Site automatisch an die Bildschirmgröße anpasst und dadurch nur eine URL generiert wird. Obwohl hier manchmal Kompromisse zwischen der mobilen und der Desktop-Version eingegangen werden müssen, empfahl Google schon 2018 Responsive Webdesign in Zusammenhang mit Mobile First.

Warum Google immer noch Responsive Design empfiehlt

Bereist 2018 empfahl Google, am ehesten die Möglichkeit des Responsive Webdesign zu nutzen. In einem aktuellen Posting auf Reddit erwähnt John Müller, Senior Webmaster Trend Analyst bei Google, dass er separate Mobil-Versionen kritisch sieht und empfiehlt, Responsive Webdesign zu nutzen und Websites mit separater mobiler Variante lieber auf Responsive umzustellen, da die Zwei-URL-Variante besonders hohe Anforderungen an die richtige interne Verlinkung stellt, besonders wenn es zusätzlich eine AMP-Version gibt. Diesen Tipp gibt John Müller allerdings nicht in Bezug auf SEO, sondern auf die deutlich einfachere Pflege und Verlinkung der Website. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass auch eine saubere Verlinkung das Ranking positiv beeinflussen kann. Deshalb sollten sich Websitebetreiber genau überlegen, ob sie nicht doch auf Responsive Webdesign umsteigen, wenn sie derzeit noch die Zwei-URL-Variante nutzen.

Fazit: Langfristig besser auf Responsive Webdesign umstellen

Da immer mehr Menschen ihre Suchanfragen auf mobilen Endgeräten stellen, hat Google 2018 auf den Mobile First Index umgesetzt und wertet damit in erster Linie die mobile Version einer Website fürs Ranking aus. Bereits bei Einführung des Mobile First Index wurde betont, dass für die technische Umsetzung Responsive Webdesign besonders geeignet ist. Jetzt hat Googles Senior Webmaster Trend Analyst John Müller erneut durchblicken lassen, dass Google empfiehlt, auf Responsive Webdesign umzustellen, wenn man bisher zwei Varianten für mobil und Desktop parallel genutzt hat, da die Zwei-URL-Variante durch die komplizierte Verlinkung alles schwieriger macht. Da sich eine saubere Verlinkung auf das Ranking auswirken kann, ist eine Umstellung auch aus SEO-Sicht zu empfehlen.

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